Babette Reek, Diplom-Psychologin


reek

„Es sind nicht die Dinge oder Ereignisse an sich, die uns beunruhigen, sondern die Einstellungen und Meinungen, die wir zu den Dingen haben.“ Epiktet

Alles nur in meinem Kopf >>>
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Babette Reek, Dipl. Psych., Jg. 1967
Diplom Psychologin, Diplom Designerin und Unternehmerin mit über 10 Jahren Erfahrung in freiberuflicher und unternehmerischer Tätigkeit. Schwerpunkte des Psychologiestudiums in Pädagogischer Psychologie und Arbeits- Betriebs- und Organisationspsychologie, mehrjährige Leitungsposition in der Medienforschung, Gründerin von bilwissedition.com und INA-PS (denken-handeln-erfolg.com). Mehrjährige und derzeitige Tätigkeit in Psychodiagnostik / Intervention (Kinder, Jugendliche, Erwachsene) und ressourcenorientierter Traumaarbeit für einen öffentlichen Träger.

Expertise

  • Psychodiagnostik und Intervention
  • Beratung, Kurzzeitberatung systemisch & lösungsorientiert
  • Vorträge / Schulung: z.B. Thema Psycho – Trauma & Traumatisierung
  • Traumaarbeit
  • Systemische Managementtrainerin & Coach
  • Kindercoach:)
  • Aktives Zuhören
  • Kommunikationstechniken und Rhetorik
  • Kursleiterin Stressmanagement
  • Sprachen: Deutsch, Englisch

>> Psychodiagnostik und Intervention

Psychologische „Detektivarbeit“: Systematisches Sammeln und Aufbereiten von systemisch relevanten Informationen mit dem Ziel, Entscheidungen und daraus resultierende Handlungen (Intervention) zu begründen, zu kontrollieren und zu optimieren. Diagnostik setzt eine Frage- oder Problemstellung voraus, die beantwortet oder gelöst werden soll (Beispiele: Liegt bei Person X eine psychische Störung / ein Suchtproblem vor? Liegt eine Kindeswohlgefährdung vor? Wie gut ist die Resilienz einer Person? Welche Ressourcen hat eine Person? Welche Hilfen braucht eine Person, damit Veränderung stattfinden kann?). Der Ablauf „erkennen – richtig entscheiden – verändern“ kann sich auf Einzelpersonen oder auf Gruppen / Systeme beziehen. Methoden sind u.a. Befragungen, Beobachtungen oder psychologische Tests (Beispiel: HAWIK-IV bei Einzelpersonen zur Leistungsmessung bei Verdacht auf Entwicklungsverzögerung / Intelligenzminderung oder Hochbegabung.)

>> Vorträge / Schulung Psychotrauma & Traumatisierung

  • z.B.: Trauma & Traumatisierung bei Kindern – Erkennen und Verhalten von Bezugspersonen
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>> Managementtraining – Förderung individueller Ressourcen

  • Führungskompetenz, Handlungskompetenz: individuelle Entwicklungsstrategien
  • Kommunikationskompetenz: Kommunikationsstrukturen und Kommunikationsprozesse
  • Stressmanagement: akute Stressbewältigung
  • Identifikationsprozesse
  • Psychologische und Emotionale Intelligenz: psychosoziale Verhaltensmuster
  • Selbstmanagement und Humankompetenz: Interferenzen zwischen beruflichen und privaten Lebensführungszielen
  • Motivationskompetenz und Personalkompetenz: gruppendynamische Prozesse und Menschenkenntnis
  • Präsentations-,  Methoden-und Medienkompetenz: Visualisierung und Präsentation

>> Psychologische Gesundheitsförderung durch Stress-Bewältigung, Gelassen und sicher im Stress

  • Dieser Kurs ist zertifiziert nach §20 SGB V im Rahmen der Primärprävention, und wird von den gesetzlichen Krankenkassen zwischen 60% bis 100% bezuschusst.
  • Dieser Kurs ist ebenfalls im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung anerkannt, und kann als Inhouseseminar durchgeführt werden.
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Für diejenigen, die mehr wissen möchten:

Psychologie ist die empirische Wissenschaft vom Erleben und Verhalten des Menschen, seiner Entwicklung im Laufe des Lebens und aller dafür maßgeblichen inneren und äußeren Ursachen und Bedingungen.
Eine systemische Herangehensweise (an Konzepten der Systemtheorie orientiert), ermöglicht die Analyse von Strukturen, Dynamiken und Funktionen und dadurch eine umfassende Sicht sowie Vorhersagen über das Systemverhalten. (Beispiele für das Erfassen von Systemen und den Beziehungen der Einzelelemente untereinander sind das familiäre Genogramm oder die Systemanalyse von Arbeitsteams in Unternehmen.)

In der angewandten Psychologie steht das systemische Verstehen von individuellen Sinnzusammenhängen einer Person oder Gruppe im Mittelpunkt. Diese Sinnzusammenhänge sind selten rational oder rein kausal und für Außenstehende manchmal irrational. (Beispielsweise täuscht eine Frau eine schwere Krankheit vor, weil sie glaubt, nicht anders auf ihre prekäre Lebenssituation aufmerksam machen zu dürfen.) Verständlich wird dies an einem Zitat von Wilhelm Wundt:

„Der Mensch handelt nicht das eine Mal nach unmittelbarem Gefühl, ein anderes Mal nach Reflexion, sondern immer nach Gefühlen.“, Wilhelm Wundt

Angewandte Psychologie ist eine Art „Detektivarbeit“, die zunächst die impliziten, nicht offensichlichen, aber wirkenden Sinnzusammenhänge im System einer Person oder Gruppe (die „gefühlsmäßige Logik“) mit psychologischen Methoden erkennen hilft und so Veränderung möglich macht. (Beispielsweise diente die vorgetäuschte Krankheit besagter Frau dazu, die durch das Sektensystem – in dem sich die Frau seit ihrer Geburt befand – auferlegte Schweigepflicht nicht zu verletzen und trotzdem andere Personen auf ihre Probleme aufmerksam zu machen.) Die direkte oder indirekte Zusammenarbeit mit Personen anderer Disziplinen (z.B. Ärzte, Pädagogen, Eltern, Ehepartner, Jugendämter, Lehrer, Arbeitgeber, Therapueten etc.) hilft, Sinnzusammenhänge zu erkennen und Veränderung möglichst schnell in die Wege zu leiten.

Ergebnis dieser Detektivarbeit ist zunächst, ein zentrales (übergeordnetes) Problem möglichst klar zu erkennen und dessen Einflussfaktoren und Nebenprobleme genau zu beschreiben, um in einem zweiten Schritt lösungsorientiert Alternativen zu entwickeln. Lösungsorientiert bedeutet, dass es hilfreicher ist, sich auf Wünsche, Ziele, Ressourcen und Ausnahmen vom Problem zu konzentrieren anstatt auf Probleme und deren Beseitigung. Meist zeigt sich dabei, dass einfache Lösungswege existieren, oder nur geringe Handlungsänderungen nötig sind, um Veränderung nach dem Schneeballprinzip in Gang zu setzen. Im Fall von massiver Traumatisierung einer Person bedeutet dies jedoch auch einen zumeist längeren Heilungsprozess, der Begeleitung durch eine/n TraumatherapeutIn bedarf.

Als Psychologin ist mir die Vermittlung von Wissen und Methoden zur kreativen und erfolgreichen Gestaltung von Beziehung in Gemeinschaft und Beruf ein besonderes Anliegen. Gemeinschaft beginnt beim Individuum und seiner Beziehung zu sich selbst und ist geprägt durch die vergangenen Erfahrungen. Systemisches Denken hilft darüberhinaus, die Beziehungen des Menschen zu sich selbst und zu anderen Personen im Hier und Jetzt zu klären und schafft Möglichkeiten, diese neu zu gestalten. Ziel ist dabei ein funktionstüchtiges Lebenssystem des Menschen, in dem Anerkennung, Respekt und Lebensfreude aller Akteure gelebt werden können.“

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